Unser neuer Küchenchef Jean-Michel Rödl
Individuell soll seine Küche sein, erkennbar und unverwechselbar - nicht austauschbar. Bewährtes fortsetzen, Innovatives schaffen und der kulinarischen Vielfalt breiten Raum geben. „Franken geht fremd“ – das ist das Arbeitsmotto, mit dem Jean-Michel Rödel als neuer Küchenchef im Schindlerhof ab dem 15. März 2010 in den Restaurants „Unvergesslich“ und in der „Tenne“ punktet.
„Ich freue mich sehr, im Schindlerhof Mitte März meine Tätigkeit als Chefkoch aufzunehmen.“
Sein Handwerk gelernt hat er nach seiner Schulausbildung bei dem bekannten Fernsehkoch Alfons Schubeck, der 1999 noch in seinem Kurhausstüberl in Waging am See „residierte“. Weitere Stationen nach dieser Ausbildung waren für den heute 27jährigen Koch das Restaurant „Acquarello“ in München, das Restaurant „Tristan“ auf Mallorca und „Käfer“ im Deutschen Bundestag in Berlin. Danach ging es zum ersten Mal und nur vorübergehend in den Schindlerhof, denn Jean-Michel Rödl hatte sich damals bereits im Fünf-Sterne-Hotel „Vila Joya“ an der portugiesischen Algarve verpflichtet. „In dem Zwei-Sterne-Restaurant dieses Luxushotels habe ich als Chef Saucier sehr viel gelernt, denn das Publikum dort war sehr elitär und ausgesprochen verwöhnt.“ Es folgte der „Ratskeller“ in Neu-Ulm und später das „Neubauers Schwarzes Kreuz“ in Fürth. 2009 schließlich bestand Jean-Michel Rödl die Ausbildereignung in Regensburg, bildete sich zum diätgeschulten Koch in Regenstauf bei den Eckart-Schulen weiter und schloss im November 2009 seine Ausbildung zum Küchenmeister an.
Vertraut ist ihm bereits aus dem Jahr 2006 auch das langjährige und sehr erfolgreiche gastronomische Motto des Schindlerhofs: „Franken geht fremd“. Und er unterstreicht die Inhalte, die er, „als Komposition regionaler Gerichte des Frankenlandes, angereichert mit nationalen und internationalen Einflüssen“ beschreibt. Die zum Einsatz kommenden Produkte stammen in erster Linie aus der unmittelbaren Nachbarschaft, aber auch aus allen anderen Teilen dieser Welt. Denn das Konzept gibt vor, eine attraktive Spannung auf dem Teller zu erzeugen – mit dem kulinarischen Ziel: fränkisch verwurzelte und dennoch weltoffene Küche zu zelebrieren.
In eine Richtung wird die Küche im Schindlerhof unter Jean-Michel Rödl besonders offen sein: Frankreich: als halber Franzose wird er „Franken geht fremd“ schwerpunktmäßig französisch interpretieren.
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